Eugène Ferdinand Victor Delacroix
Eugene Ferdinand Victor Delacroix wird am 26. April 1798 in einem Vorort von Paris geboren.
Seine Mutter kommt aus einer künstlerischen Familie, sein Vater, der stirbt als er 7 Jahre alt ist,
ist Außenminister, Botschafter und später Präfekt.
Delacroix hat eine musikalische Begabung, interessiert sich früh für Literatur und angeregt durch seine Ferienaufenthalte bei Verwandten auf einem Kloster in der Normandie, beginnt er schon in seiner Jugend mit der Malerei.

Nach dem Tod seiner Mutter 1814, lebt er zunächst bei seiner Schwester und wird dann ein Schüler von Pierre - Narcisse Guerin, dessen klassische Malweise er aber schon bald durchbrechen sollte.Inspiriert durch das Floß der Medusa von Gericault, fertigt er seine Dante - Barke, die 1822 auf der Kunstausstellung für helle Aufregung sorgt.
Delacroix Stil ist ausschweifend in Farben und Form; fast wild im Ausdruck.
Seine folgenden Gemälde stehen alle im Widerspruch zur klassischen, präzisen Schule Davids.Er spaltet die Kunstwelt in vehemente Kritiker und glühende Verehrer und gilt nicht umsonst als der bekannteste Künstler der romantischen Malerei und öffnet dem Impressionismus die Tore.
Sein nächstes großes Werk ist Das Massaker von Chios (1824), welches seiner Begeisterung für den griechischen Freiheitskampf entwächst.
Delacroix beginnt sich für die Dramen von Shakespeare und Goethe sowie die Gedichte von Lord Byron zu interessieren und verarbeitet diese in einer Reihe von Lithografien.
Seine Kunst ist politisch, religiös und mythisch.

1832 darf er mit einer Gesandtschaft nach Marokko reisen und die im intensiven Sonnenlicht strahlenden üppigen Farben des Landes inspirieren den Künstler zu Gemälden wie algerische Frauen im Harem und jüdische Hochzeit in Marokko, sowie zahlreichen Skizzen und Studien zu Tieren.
Zurück in Paris erhält er Aufträge zu mehreren großen Gemälden, mit denen er bis zu seinem Tod am 13. August 1863 beschäftigt sein wird.
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