Axel Tisch verteidigt seinen Titel bei der GWF World Championship

Mächtig eins auf die Hucke gab es am 14. November, als die Profis der German Wrestling Federation (GWF) beim World Title Match in Berlin aufeinander trafen.
Die Veranstaltung war in mehrere Neben- und einen Hauptkampf eingeteilt.

Die Stimmung im Festsaal Kreuzberg war angeheizt. Jeder anwesender Wrestler der GWF hatte ein Ziel vor Augen: Als Sieger aus seinem Match hervorzugehen. Doch das ist nunmal nicht möglich. Gleich im ersten Match, dem Tag Team Championship, unterlag das Team Crazy Sexy (Mike Chaer und Ronaldo Shaqiri) den Stübing Brüdern Tim Stübing und Tom Stübing. Ärgerlich für Crazy Sexy war, dass es dazu erst kommen konnte, weil die Helden der Hauptstadt (Pascal Spalter und Joshua Amaru) ins Match stürmten und beide Teams angriffen.

Im Single Match machte Mike D. Vecchio gegen Abdul Kenan „das Rennen“ mit einer Pin nach voriger Power Bomb.
Das dritte Match war GWF Women’s Championship, wo gleich vier Frauen im Ring gegen einander kämpften. Nicky Foxley schied dabei aus. Die anderen Teilnehmerinnen, Stephanie Maze, Jessy Jay und Xara Grace sehen sich beim Triple Thread Match der Lagacy 26 wieder.

Der Hauptwettkampf, der achte des Tages, war die GWF World Championship zwischen Axel Tischer und John „Bad Bones“ Klinger. Tischer hatte zuletzt den Titel gewonnen, was Klinger zur Feindschaft anstachelte, die sich bei einem Kampf bei Chaos City 6 noch verstärkte hatte. Zwei Jahre hatte Tischer nun schon den Championtitel inne, den „Bad Bones“ Klinger zurückgewinnen wollte. Schließlich ging es für Klinger darum, seinen Rekord als der am längsten amtierender GWF Champion weiter ausbauen. Doch es kam anders: Axel Tischer setzte sich erneut gegen Klinger durch – dank Pin nach einer Sit-Up-Powerbomb – und darf nun weitere zwei Jahre den Siegergürtel tragen.

Die weiteren Wettkämpfe

Beim Tag Team Match trafen die Blutsbrüder (Erkan Sulcani und Orlando Silver) auf die Helden Der Hauptstadt, die sich bereits ins erste Match eingemischt hatten.
Am Ende kam es zu einem No Contest, geschuldet durch Team Crazy Sexy (Mike Chaer und Ronaldo Shaqiri) und die Stübing Brüder, die in den Verlauf eingriffen. Ahmed Chaer setzte darum ein Four-Way Match für Lagacy 26 um die GWF Tag Team Championship an.

Es folgte darauf das Loserweight Singles Match, das erstmals eine Frau, Kara, gewann. Sie setzte sich gegen männlichen Kollegen Feyyaz Aguila durch. Sieges-Move war ein Pin nach einem Samoan Drop. Feyyaz Aguila gilt damit weiter als schlechtester Wrestler und muss auf eine neue Chance warten, diesen Ruf zu beenden.

Das Three Way und das Four Way Match kamen direkt vor dem Hauptkampf. Im Three Way traten Kevin Lazar und Aytac Bahar gegen Anarko Montaña aus Chile an. Es war Montaña erstes GWF-Match, doch der Neuling und Überraschungsgast konnte sich nicht behaupten. Aytac Bahar entschied am Ende den Kampf für sich durch Pin an Kevin Lazar.
Im Four Way ging es um den Berlin Title. Toni „Tiger“ Harting trat gegen Tarkan Aslan, Rambo und Cem Kaplan an und entschied den Kampf durch Pin an Aslan für sich. Kaplan und Aslan waren beide schon Berlin Champions gewesen. An diesen Erfolg konnte sie nicht wieder anknüpfen.

Alle auf dieser Internetpräsenz verwendeten Texte, Fotos, Videos und grafischen Gestaltungen sind urheberrechtlich geschützt. Eine Verwendung ohne ausdrückliche Einverständniserklärung des Rechteinhabers ist untersagt.