Die tote Stadt

– ein Opus in drei Bildern an der Komischen Oper Berlin

Nach dem Verlust seiner geliebten Frau Marie zieht sich Paul vollkommen von der Außenwelt zurück und lebt einzig in der Erinnerung an die Verstorbene – bis die Tänzerin Marietta in sein Leben tritt, die Marie zum Verwechseln ähnlich sieht. Die Liebe zu Marietta ist für Paul jedoch nur ein Mittel, das lediglich einem einzigen Zweck dient: Er möchte durch sie die tote Marie wieder zum Leben erwecken. Seine Besessenheit mündet in einer Katastrophe, an deren Ende sich jedoch die Frage stellt: War alles nur ein böser (Alb-)Traum oder doch Wirklichkeit?

Die gefeierte Uraufführung von Erich Wolfgang Korngolds Oper „Die tote Stadt“ fand am 4. Dezember 1920 zeitgleich in Hamburg und Köln statt. Als Vorlage für das spätromantische Meisterwerk des erst 20-jähren Komponisten diente der symbolistische Roman „Das tote Brügge“ von Georges Rodenbach von 1892.

In seinem Haus-Debut inszeniert Starregissseur Robert Carsen gemeinsam mit dem neuen Generalmusikdirektors Ainārs Rubiķis „Die tote Stadt“ als musikalischen Psychothriller, der das Thema „Loslassen“ mitsamt seinen psychologischen Aspekten in das Zentrum der Handlung stellt. Die Hauptrollen hat Carsen mit Sara Jabuiak und Aleš Briscein besetzt. Jakubiak brillierte bereits an der Deutschen Oper mit der Titelpartie in „Das Wunder der Heliane“, während Briscein als Lenski in „Jewegini Onegin“ an der Komischen Oper begeisterten Applaus erntete.

Die Premiere von „Die tote Stadt“ wird als erster Stream der laufenden Spielzeit über www.OperaVision.eu live übertragen und ist dort noch 6 Monate abrufbar.

Alle auf dieser Internetpräsenz verwendeten Texte, Fotos, Videos und grafischen Gestaltungen sind urheberrechtlich geschützt. Eine Verwendung ohne ausdrückliche Einverständniserklärung des Rechteinhabers ist untersagt.